Überstunden auszahlen – Rechner mit Zuschlag
Kostenlos · Ohne Anmeldung · Stand 2026
Wie viel Geld stehen meine Überstunden zu? Soll und Ist eingeben, Stundenlohn und Zuschlag dazwählen — der Auszahlungsbetrag erscheint sofort in Euro.
Vertragliche Arbeitszeit laut Arbeitsvertrag
Tatsächlich gearbeitete Zeit (ohne Pause)
Überstunden
–Std.
Soll und Ist eingeben
Grundvergütung–
Zuschlag–
Summe brutto–
Formel: Überstunden = Iststunden − Sollstunden · Zuschlag = Grundvergütung × Zuschlagssatz
Keine Rechtsberatung. Angaben ohne Gewähr. Stand 2026.
So funktioniert die Auszahlung
Wer Überstunden ausgezahlt bekommen will, braucht drei Zahlen: die geleisteten Iststunden, die vereinbarten Sollstunden und den Stundenlohn. Die Differenz — mal den Lohn, plus eventueller Zuschlag — ist der Auszahlungsbetrag. Der Arbeitgeber zahlt ihn in der Regel mit dem nächsten Gehalt aus; ein separater Überweisungstag ist unüblich, aber möglich.
Beispielrechnung: 1:45 Überstunden (1,75 h) bei 20 € und 25 % Zuschlag → Grund 35,00 € + Zuschlag 8,75 € = 43,75 € brutto.
Wann haben Sie Anspruch auf Auszahlung?
Ein Anspruch auf Geld für Überstunden besteht, wenn der Arbeitsvertrag, ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung ihn vorsieht — oder wenn der Arbeitgeber die Mehrarbeit angeordnet, geduldet oder betrieblich notwendig war. Fehlt jede Regelung, gelten Überstunden häufig als mit dem Gehalt abgegolten. Viele Verträge sehen stattdessen Freizeitausgleich vor: eine Überstunde wird dann mit 1:1 oder 1,5 Stunden Freizeit ausgeglichen.
Wichtig für die Praxis: Lassen Sie sich Überstunden bestätigen oder dokumentieren Sie sie selbst — im Streitfall trägt die Arbeitnehmerseite die Beweislast. Der Stundenzettel-Generator liefert druckfertige Nachweise mit Unterschriftszeile.
Formel: Auszahlungsbetrag
Die Rechnung hinter dem Ergebnis sieht so aus:
Überstunden (Dezimal) × Stundenlohn = Grundvergütung · Grundvergütung × Zuschlagssatz = Zuschlag · Summe = Auszahlung brutto.
Die Zuschlagssätze 25, 50 und 100 Prozent sind Beispielwerte aus Tarifverträgen, keine Gesetzestexte. Verbindlich ist immer, was Ihr Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder der Betrieb regelt.
Von brutto zu netto
Der Rechner zeigt den Bruttobetrag. Wie beim normalen Lohn behält der Arbeitgeber Lohnsteuer und Sozialabgaben ein — heraus kommt ein niedrigerer Nettobetrag. Wer vorab überschlagen will, was ankommt, nutzt den Brutto-Netto-Rechner mit Überstunden. Achtung Nachweisfristen: Ausschlussfristen aus Tarifverträgen sind oft nur wenige Monate lang — wer die Auszahlung fordert, sollte nicht warten.
Wöchentlich oder täglich rechnen?
Beides ist möglich: Tagesvergleich zeigt präzise, wann Überstunden anfallen; Wochenvergleich glättet kurze Tage gegen lange. Achtung bei der gesetzlichen Grenze: Nach § 3 ArbZG sind in der Regel maximal 10 Stunden pro Tag erlaubt — der Rechner warnt automatisch, wenn die Ist-Zeit darüber liegt. Zur Monats- oder Jahresrechnung taugen kumulierte Wochenwerte; ein Arbeitszeitkonto führt beides.
Häufige Fragen
Wie werde ich meine Überstunden ausgezahlt?
Überstunden (Dezimalstunden) × Stundenlohn = Grundvergütung, plus eventuellen Zuschlag. Beispiel: 1:45 Überstunden (1,75 h) bei 20 € und 25 % Zuschlag ergeben 43,75 € brutto. Der Rechner oben rechnet das pro Tag oder pro Woche — mit dem nächsten Gehalt wird der Betrag normalerweise gemeinsam mit dem Lohn ausgezahlt.
Müssen Überstunden bezahlt werden?
Nur wenn der Arbeitsvertrag, ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung das vorsieht — oder wenn der Arbeitgeber sie angeordnet oder geduldet hat. Sonst gilt meist: Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten.
Wie hoch sind Überstunden-Zuschläge?
Es gibt keinen gesetzlichen Satz. Üblich sind 25 %, für Nacht- und Sonntagsarbeit oft 50 %, für Feiertage oft 100 % — verbindlich ist aber immer der Tarif- oder Arbeitsvertrag.
Ist der Auszahlungsbetrag brutto oder netto?
Der Rechner zeigt den Bruttobetrag. Wie bei jedem Arbeitslohn werden Steuern und Sozialabgaben einbehalten — der Nettobetrag auf Ihrem Konto ist entsprechend niedriger. Für eine Schätzung hilft unser Brutto-Netto-Rechner mit Überstunden.
Wie lange sind Überstunden gültig?
Ansprüche auf Überstundenvergütung können der regelmäßigen Verjährung unterliegen; die Ausschlussfristen von Tarifverträgen sind oft deutlich kürzer (oft 3 Monate). Überstunden deshalb zeitnah dokumentieren — etwa mit dem Stundenzettel — und die Auszahlung nicht jahrelang aufschieben.